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kidsTUMove Wintercamp 2026 – Lernen, das stärkt. Bewegung, die bleibt.

Auch 2026 durfte das kidsTUMove Team wieder eine ganz besondere Woche im Ultental in Südtirol erleben. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler sowie weiteren chronischen Erkrankungen verbrachten gemeinsam eine intensive, stärkende Zeit im Schnee – getragen von Sicherheit, Gemeinschaft und fachlicher Begleitung.

Auch 2026 durfte das kidsTUMove Team wieder eine ganz besondere Woche im Ultental in Südtirol erleben. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler sowie weiteren chronischen Erkrankungen verbrachten gemeinsam eine intensive, stärkende Zeit im Schnee – getragen von Sicherheit, Gemeinschaft und fachlicher Begleitung. 

In enger Zusammenarbeit mit der Technische Universität München – insbesondere der TUM School of Medicine and Health – sowie Kinderherz Südtirol entstand erneut ein Camp, das weit mehr ist als eine Wintersportwoche. Es ist ein geschützter Raum, in dem Kinder wachsen dürfen – körperlich, emotional und sozial. 

 

Erste Hilfe – Wissen, das Leben stärken kann 

Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr der Workshop „Erste Hilfe“, der kindgerecht und praxisnah gestaltet wurde. Unter Anleitung von medizinischem Fachpersonal lernten die Kinder auf spielerische und altersgerechte Weise: 

  • Reanimation auf Kinder-Trainingspuppen 

  • Verhalten in Notfallsituationen 

  • die Rettungskette und das richtige Absetzen eines Notrufs 

  • Verbände anlegen und kleine Verletzungen versorgen 

Mit großer Begeisterung probierten die Teilnehmenden selbst aus, stellten Fragen und gewannen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Die spielerische Herangehensweise nahm Ängste, stärkte Handlungskompetenz und vermittelte das Gefühl: 
Ich kann helfen. Ich bin nicht hilflos. 

Gerade für Kinder mit eigener Krankheitsgeschichte ist dieses Erleben besonders wertvoll. Es verändert die Perspektive – vom „Behandelt-Werden“ hin zum aktiven Mitgestalten und Verstehen. 

 

Sport, Gesundheit und Prävention – offen sprechen dürfen 

Neben dem Erste-Hilfe-Workshop fanden weitere altersgerecht aufbereitete Einheiten zu den Themen Sport und Gesundheit, Körperwahrnehmung sowie Drogen und ihre Gefahren statt. 

In geschütztem Rahmen konnten die Kinder: 

  • Fragen zu ihrem eigenen Körper stellen 

  • über Belastbarkeit, Training und Regeneration sprechen 

  • Mythen und Unsicherheiten rund um Alkohol, Nikotin und andere Substanzen offen diskutieren 

  • persönliche Erfahrungen teilen 

Expertinnen und Experten standen dabei auf Augenhöhe Rede und Antwort. Ohne Druck, ohne Tabus – aber mit Klarheit und fachlicher Kompetenz. 

Diese offenen Gespräche stärken nicht nur Wissen, sondern auch Selbstverantwortung und Entscheidungsfähigkeit im Alltag. 

 

Bewegung im Schnee – Mut auf der Piste 

Das Skifahren blieb das sportliche Herzstück des Camps – individuell angepasst an die jeweilige Belastbarkeit und kontinuierlich medizinisch begleitet. Eine Ärztin sowie Sport- und Gesundheitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sorgten rund um die Uhr für Sicherheit. 

Was dabei entstand, war weit mehr als sportlicher Fortschritt: 
Kinder, die anfangs zögerten, fuhren am Ende selbstbewusst ihre Pisten. Sie erlebten Gemeinschaft, Stolz und Vertrauen in die eigene Stärke. 

Viele kehren mit neuer Bewegungsfreude, mehr Selbstbewusstsein und konkreten Impulsen für ihren Alltag nach Hause zurück. 

 

Studierende als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren 

Ein zentraler Baustein des Camps bleibt die intensive Einbindung der Studierenden der Sport- und Gesundheitswissenschaften. Unter der Leitung von Dr. Nicola Stöcker und Dr. Christina Sitzberger bereiteten sie das Camp über ein Semester hinweg vor und begleiteten es wissenschaftlich vor Ort. 

Sie führten sportmotorische Testungen durch, erhoben Vitalparameter in unterschiedlichen Höhenlagen und evaluierten die wahrgenommene Lebensqualität der Kinder. 

Doch noch wichtiger: 
Sie lernen, wie man sichere Bewegungsräume schafft. Wie man chronisch kranke Kinder stärkt, statt sie zu begrenzen. Wie man Wissen altersgerecht vermittelt. 

So werden sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Welt entlassen – mit dem Ziel, auch künftig vergleichbare Projekte zu initiieren und langfristig sicherzustellen, dass alle Kinder – unabhängig von gesundheitlichen Voraussetzungen – Bewegung lernen, erleben und selbstbewusst leben können. 

 

Eine Woche mit nachhaltiger Wirkung 

Das kidsTUMove Wintercamp 2026 war geprägt von Mut, Offenheit, Gemeinschaft und echtem Wachstum. 

Die Kinder gingen gestärkt aus dieser Woche hervor – mit neuem Wissen, mehr Selbstvertrauen, Handlungssicherheit und vielen Impulsen für ihren Alltag. 

Und genau das ist der Kern von kidsTUMove: 
Bewegung ermöglichen. 
Wissen vermitteln. 
Perspektiven eröffnen. 

Eine Woche im Schnee – 
die weit über den Winter hinaus wirkt. 

 



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